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Sozialversicherungen

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Wird ein Unternehmen als GmbH, AG oder Limited geführt, ist ein Großteil der persönlichen Versicherungen obligatorisch vorgegeben, denn für die Sozialversicherung gelten die Firmeninhaber nicht als Selbständigerwerbender sondern werden - wie das angestellte Personal - als Arbeitnehmer bzw. Unselbständigerwerbender behandelt.

Verpflichtend ist deshalb die Mitgliedschaft in folgenden Versicherungen:

AHV, IV und Erwerbsersatzordnung (EO)

Gründer einer Limited müssen sich nach dem Eintrag ins Handelsregister bei der kantonalen Ausgleichskasse oder der den entsprechenden Branchenverbandes anmelden, sofern diese eine eigene Ausgleichkasse unterhält. Arbeitgeber (Firma) und Arbeitnehmen (Inhaber) zahlen je die Hälfte der Beiträge an die AHV, IV und EO, die insgesamt 10,1 % des Bruttolohns betragen und sich wie folgt verteilen: 84 % für die AHV, 1,4 % für die IV und 0,3 % für die EO.

Arbeitslosenversicherung (ALV)

Selbständigerwerbende können sich nicht gegen Arbeitslosigkeit versichern - auch nicht freiwillig. Das kann unter Umständen gravierende Konsequenzen haben, dann nämlich, wenn das Vorhaben scheitert und nicht sofort wieder eine Anstellung gefunden wird. Limited-Betreiber hingegen sind versichert und haben im Falle eines Falles durch die ALV einen Anspruch auf bis zu 400 Taggelder.

Bis zur Grenze von 126 000 Franken Jahreslohn macht der Beitrag an die ALV 2% des Jahreslohnes oder höchstens 2520 Franken aus. Keine Beiträge werden erhoben auf Lohnteile über 126 000 Franken. Die Beträge werden ebenfalls zur Hälfte von der Firma und zur anderen Hälfte vom Versicherten getragen. Die Anmeldung zur ALV erfolgt automatisch mit der Anmeldung bei der AHV-Ausgleichskasse.

Unfallversicherung (UVG)

Auch eine Unfallversicherung ist obligatorisch. Der Abschluss eine UVG-Versicherung ist sowohl bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) als auch bei privaten Unfallversicherern möglich. Während die Suva nur die obligatorische Grundversicherung anbietet, lassen sich bei privaten Anbietern auch weitere Leistungen abdecken - z.B. ein höhere Tagegeld. Da es hier preislich große Unterschiede gibt, empfiehlt sich hier das Einholen von mehreren Offerten.

Krankenversicherung (KVG)

Grundsätzlich sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz verpflichtet die obligatorische Grundversicherung abzuschließen, wobei es eine ganze Reihe zugelassener Krankenversicherer gibt, denen man beitreten kann. Alle Krankenversicherer müssen versicherungspflichtige Personen ohne Vorbehalt in die Grundversicherung aufnehmen und ihnen im Rahmen der obligatorischen Versicherung die gesetzlichen Leistungen
erbringen. Darüberhinaus können verschiedene freiwillige Zusatzversicherungen abgeschlossen werden wie etwa eine Krankentaggeld-, Zahn- oder Spitalversicherung. Die Höhe der Beiträge sind maßgeblich vom Alter des Versicherten und der vereinbarten Franchise (Kostenbeteiligung) abhängig.

Weitere obligatorische Versicherungen:

  • Familienausgleichskasse (FAK)
  • BVG (Pensionskasse)
  • Berufsunfall (UVG) und Nichtberufsunfall (NBU, ab 8 Arbeitswochenstunden)
  • Mutterschaft